Wie du richtig sextest, ohne danach im Erdboden versinken zu wollen

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Kati Kürsch

Sexting, das Austauschen eindeutiger Nachrichten und entsprechender Fotos oder Videos, ist eine Kunst. 

Daher gibt es auch ein paar Dinge, die du im Hinterkopf behalten solltest, wenn du 50 Shades of Grey in einer weniger langweiligen Kurzform und per Whatsapp an ein Objekt deiner Begierde schicken willst. 

Wir verraten dir, was du beim Sexting beachten solltest.

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Nur Ja heißt Ja

Wenn du dir nicht sicher bist, ob die andere Person auch Lust hat – lass es! Der Unterschied zwischen Sexting und Belästigung ist diese kleine Sache namens „Einvernehmen“. Selbst wenn ihr schon seit einer Weile Nachrichten austauscht, die E.L. James die Schamesröte ins Gesicht treiben könnten, muss das nicht heißen, dass das jederzeit gern gesehen ist. 

Nacktfotos sollten auch nicht aus heiterem Himmel kommen. Kommuniziert miteinander und macht klar, wo eure Grenzen sind.

Etwas für's Auge

Wenn du schon Fotos schickst, gib dir ein bisschen Mühe. Du musst natürlich keinen professionellen Fotografen engagieren, der für die passende Beleuchtung sorgt und deinen Geschlechtsteilen mit Photoshop ein seidig-weiches Aussehen verleiht, aber es ist schon wesentlich netter, wenn man Dinge bekommt, in die etwas Mühe gesteckt wurde. 

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Po-Esie

Der letzte Satz gilt übrigens auch für Text. Klar musst du keine Sonette schreiben, vor denen Shakespeare den Hut ziehen würde, aber bisschen mehr als „Geile Titten, Baby“ sollte drin sein.


Sharing isn’t caring

Eigentlich traurig, dass es extra erwähnt werden muss, aber: Die Fotos und Nachrichten, die du von einer anderen Person bekommen hast, gehen sonst niemanden was an! 

Nein, deine beste Freundin oder dein bester Freund haben kein Anrecht darauf, das Foto von Antons Penis zu sehen, auch wenn er wirklich schön ist. Luise hat das Video mit ihren Brüsten dir geschickt; das gibt dir nicht das Recht, es an andere Menschen weiterzuleiten oder woanders zu veröffentlichen. 

Was zur Hölle stimmt eigentlich nicht mit dir, dass du überhaupt über so etwas nachdenkst?

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Safer Sex(ting)

Genauso wichtig wie der Punkt davor: Für den Fall der Fälle, dass doch jemand Schabernack mit deinen Fotos treibt, du dein Handy verlierst, dein iCloud-Account gehackt wird oder was auch immer, ist es keine schlechte Idee dafür zu sorgen, dass dein Gesicht auf anzüglichen Fotos oder Videos nicht zu sehen ist. 

Ebenso wichtig: Wenn sie doch ohne dein Zutun an das Licht der Öffentlichkeit gelangen, ist das nicht deine Schuld, sondern ausschließlich die Schuld der Person, die sie veröffentlicht hat.

Nötigung ist nie sexy

Wenn du jemanden dazu überreden willst, etwas zu tun, was er oder sie offensichtlich nicht will, bist du ein – pardon – Arschloch. Keine Diskussion. 

Das gilt für sexuelle Handlungen jeglicher Art – Sexting ist da keine Ausnahme.

So gehet hin...

... und genießt das Sexten! Mit unseren Tipps sollte nichts mehr schiefgehen können. Viel Spaß!

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Titelbild via Himate

Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Feeling, in dem sich alles um Liebe, Gefühle, Freundschaft und Sex dreht. So wie in diesen Artikeln: